lighted candle
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Die Tage werden wieder dunkler. Und das nicht nur in Bezug auf das Tageslicht. In der letzten Woche des Oktobers und in den ersten Tage des Novembers finden viele dunkle Aktivitäten statt. Halloween ist darin eingebettet, und an diesem Tag geschieht in verschiedenen Kulten sexuelle Gewalt gegen Kinder und Erwachsene. Außerdem werden Menschen (jeden Alters) geopfert, das heißt, sie werden auf brutale Weise ermordet, um bestimmten Dämonen oder Gottheiten damit zu huldigen.

Auch als ich noch nichts über satanistische, rituelle Gewalt wusste, war mir unbehaglich in den Nächten rund um Halloween. Ich konnte kaum schlafen und hatte seltsame, mitunter sehr unschöne Träume. Irgendwann kam ich auf die Idee, dass es mit Halloween zu tun haben könnte, und ich aufgrund meiner Unterscheidungsgabe mehr davon „mitbekam“. Im Austausch mit anderen Menschen mit einem ähnlichen Gabenprofil bestätigte sich diese Vermutung. Zu bestimmten Zeiten schlafen wir schlecht, träumen von grausamen Geschehnissen und sind einfach sensibilisiert, was die unsichtbare Welt angeht.

Später lernte ich in meiner seelsorgerlichen Tätigkeit Überlebende aus satanischem rituellem Missbrauch kennen, und begleitete sie. Weitere Puzzlestücke kamen dazu. Als ich vor zweieinhalb Jahren eine junge Frau beim Ausstieg aus satanisch-rituellem Missbrauch begleitete, schärfte sich das Bild wieder. Diese junge Frau wurde in eine Familie geboren, die unseres momentanen Wissensstandes nach einen sehr , sehr hohen Stand in luciferianischen Kreisen hat. Die junge Frau war nicht nur ein Opfer ritueller Gewalt, sondern auch eine Programmiererin, und verfügt über eine Menge Insiderwissen. Seit eineinhalb Jahren ist sie ausgestiegen und auf einem Weg der Heilung. Sie folgt Jesus, den sie aber lieber Yeshua nennt, da sie mit dem Namen „Jesus“ zu viel Folter und Vergewaltigung assoziiert. Zu oft sind ihr diese Dinge geschehen in Kombination mit Aussagen wie: „Das geschieht alles im Namen Jesu“  oder: „Siehst du, dein Jesus ist schwach, er kann dir auch nicht helfen.“ (Diese Aussagen sind widersprüchlich – und genauso wurde gearbeitet, um eine absolute Verwirrung über gut und böse, Jesus und Satan in den Köpfen der Opfer zu stiften.)

Die junge Frau erzählte mir recht detailliert von den Dingen, die zu Halloween geschehen, von den sexuellen Praktiken und den Opferungen von Kindern und Erwachsenen, auch durch Mord. Davon, dass in den Tagen zuvor auch schon darauf hingefeiert wird, und die Opfer (Menschen) präpariert werden. Das war ihr Wort dafür:“präpariert“. Es geht darum, dass sie schon in einem bestimmten seelischen Zustand sind, wenn es zur Opferung kommt. Dass ihr Blut voller Adrenalin ist.  Ich gehe nicht weiter ins Detail, ich denke, man kann daraus Schlüsse ziehen.

Es geht nicht „nur“ um perverse sexuelle Neigungen und/oder Sadismus bei diesen Praktiken. Letztendlich geht es darum, Dämonen – oder anders gesagt: alten ägyptischen Gottheiten – zu huldigen. Diese Praktiken sind uralt. Sie gehen (mindestens) in die Zeit des alten Ägyptens zurück, und auch in der Bibel ist davon die Rede.

Viele meiner Kollegen wissen nicht, dass diese alten Praktiken bis heute geschehen. Es fällt ihnen schwer zu glauben, dass so etwas tatsächlich in unserer so aufgeklärten Zeit geschieht. Viele Pastoren und Pastorinnen, viele Christen, sind nicht gerade Fans von Halloween, doch man möchte sich auch nicht so gerne immer als Spaßtöter verstanden wissen, und von daher versuchen einige, dem ganzen Halloween-Spekatkel eine verharmlosende Note anzuheften. Auch in Kirchen und Gemeinden finden „harmlose“ Halloweenfeiern statt.Ich kann den Drang danach, sich als Kirche nicht in die Spielverderber- und Partykillerecke stellen zu wollen, nachempfinden. Doch nach Allem, was ich die letzten Jahre über das „wahre Halloween“ erfahren habe, möchte ich an dieser Stelle gerne ein Partykiller sein.

Alle satanischen Rituale haben ein Ziel: Menschen mit dem Reich der Dunkelheit in Einklang zu bringen. Es ist wichtig, dass wir erkennen, dass es eine spirituelle Seite an Halloween gibt, die auch die „harmlosen“ und konsumorientierten Aspekte von diesem „Fest“ umfasst. Der rituelle Missbrauch von Kindern kann nicht verharmlost werden. Das Ermorden von Menschen in nächtlichen Kulten wohl auch nicht.

Überlebende ritueller Gewalt hassen und fürchten diese Jahreszeit. Die Geschäfte sind voll mit Halloween Dekorationen und im Internet lauern Trigger jeder Art. Eine Überlebende schrieb: „Zu dieser Zeit gehe ich selten einkaufen. Ich halte ich mich soweit es geht von Facebook, Twitter und Co fern. Schon alleine die Auseinandersetzungen auf Facebook darüber, ob wir als Christen Halloween nicht vielleicht „heiligen“ könnten, machen mich unglaublich wütend. Ich bin froh, wenn diese Tage vorbei sind.“ Vielen Überlebenden geht es in diesen Tagen sehr schlecht. Sie werden von Flashbacks heimgesucht und einige Überlebende müssen gegen Programmierungen und Suizidgefühle ankämpfen.

Es gibt mehr Opfer von rituellem und satanisch rituellem Missbrauch, als wir erahnen. Wenn du gegen sexuellen Missbrauch von Kindern bist und ein Zeichen setzen möchtest, dann kannst du Halloween nicht verharmlosen. Der schlimmste sexuelle Missbrauch geht von den Gruppierungen aus, die auch in diesen Tagen Kinder vergewaltigen und in Todesnähe bringen. Es geschieht in diesen Nächten in Kellern, in Wäldern, in den Logen und an vielen anderen Plätzen. Es geschieht auch in Kirchen jeder Denomination. Die Aussagen der Opfer stimmen darin überein.

Wir boykottieren Halloween und alles, was damit zu tun hat. Wir beten in diesen Tagen und bitten Gott, dass er den Menschen, die in diesen Tagen grausame Dinge erleiden, beisteht. Wir beten, dass Yeshua diesen Dingen ein Ende bereitet. Wir beten, dass die Dunkelheit weichen muss, und stattdessen das Licht Jesu unsere Umgebung erhellt.

Hier einige Daten rund um Halloween, entnommen aus dem Kalender für „Difficult Dates“ für Überlebende ritueller Gewalt (https://survivorship.org/2018-dates/):

10/28-10/30 Satanist High Holy Day related to Halloween (blood, human sacrifice each day)
10/31 Halloween/Samhain/All Hallow’s Eve/ Hallomas/ All Souls Day
10/31 Preparation for the Isia (ring of six: Isis, Hathor, Nepthys, Horus, Thoth, Anubis) Resurrection of Osiris
10/31 Start of the Celtic new year. Dark half of the year

November
11/1 All Saints’ Day
11/1 Satanist High Holy Day
11/1-11/6 The Isia: six day ritual drama search for pieces of Osiris/feast of the Netherworld, parting of the astral veil/resurrection of Osiris

 

 

6 Gedanken zu “Warum wir Halloween boykottieren

  1. ich möchte ausdrücklich dazu ermutigen, den durch Täterkreise grauenhaft belegten Daten ihre Macht zu nehmen. Es ist möglich, sie sich „zu eigen“ zu machen, Traumata und mind control zu bearbeiten und eigene Werte, Ideen, Haltungen zu entwickeln. Jede*r Betroffene*r geht da seinen/ihren eigenen Weg. Wie wunderbar, wenn sie dabei hilfreiche Unterstützung haben und neue, positive Erfahrungen machen können.

    1. Danke, Pauline-s, für eure Ergänzung. Es ist wichtig, dass Betroffene ihren Weg gehen und ihren eigenen Umgang mit den „Feiertagen“ finden. Ich selber sehe eine geistliche Dimension, die hinter dem Halloweengeschehen steht. Da möchte ich nicht mitgehen – nichtmals in harmlos ausgeprägten Weisen. Wenn ein*e Betroffene*r das Grauen rund um diese Tage beartbeitet hat und damit gut umgehen kann, ist das großartig. Und den eigenen Weg zu gehen, ebenso.

  2. Der Mensch will unbedingt glauben, weil er im Grunde ein Wesen voller (Todes-)Angst ist.
    Er will glauben an hoffnungsvolles Gutes und an das Gegenteil, die düsteren grausamen Mächte. So war es schon immer. Dagegen nützt der klare Verstand und eine humanistische Bildung schon was, aber diese Bereiche kommen bei vielen Menschen kaum dagegen an. Man bedient sich der grellen Fantasie und lebt dort seinen Hass gegen andere aus (um die eigenen Defizite zu vertuschen). Ich glaube, das wird sich nie ändern.
    Deshalb kann ich religiösen Glauben nicht befürworten, denn er richtet gesamtheitlich mehr Schaden als Gutes an bei den Menschen. Wo man hinschaut, geschieht Böses im Namen eines Satans oder sehr oft auch im Namen eines Gottes, egal welchen Namen man ihm gegeben hat.
    Wenigstens hält sich das Symbol »Jesus« als Begriff für das Reine und Gute, aber selbst damit wird allerorten Schindluder getrieben.
    Danke, Bettina, für deinen beständigen Kampf für die Menschlichkeit und gegen die Boshaftigkeit.

    1. Danke für dein Lesen und deine guten Gedanken, Toni. Ja – dass Religiösität mehr Schaden anrichtet als hilft, da bin ich ganz bei dir. Meiner Auffassung nach war Jesu Wirken darauf ausgerichtet, Religion abzuschaffen 🙂 Wenn man mal die Evangelien unter diesem Vorzeichen liest, wird das richtig spannend. Seine Lehre und Taten gehen fast immer gehen das religiöse System. Er ruft die Menschen nicht in eine Religion, sondern in eine Beziehung zu dem Vater. Das ist was krass Anderes. Was die Menschen dann später daraus gemacht haben, hat leider oftmals wieder das Gewand der Religion angezogen… – Ich gehöre auch zu denen, die glauben, dass es mehr gibt als wir sehen. Aufgrund meiner Erfahrung und Erkenntnis. Gerade das, was im Bereich ritueller Gewalt geschieht, ist so abgrundtief böse. Ich glaube, dass das irgendwo herkommen muss. Ich halte den Menschen an sich nicht für edel und gut. Aber diese Bösartigkeit… wie kommen Menschen da hinein? Wer denkt sich sowas aus? Viele liebe Grüße in den Süden!

  3. Ich bin auch sehr sensibel, was Halloween betrifft!
    Das ganze schreckliche Ausmaß, die Auswirkungen und Horrorvorstellungen, hatte ich verdrängt!
    Vielen Dank, für die Aufkärung!!
    Wir sind dazu aufgerufen zu beten und zu fasten, in dieser Zeit…vorher und nach dem 31. OKTOBER!
    BETTINA

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