Der Januar erinnerte in seiner (fast) schneelosen Kargheit an Tod und Vergänglichkeit. Hier am Meer erinnern auch immer wieder Rosen oder andere Blumen an den Tod. Nach einer Seebestattung werden sie an Land gespült. Der Hund weiß nicht um Tod und Bräuche. Neugierig musste er nachschauen, was das knallrote Ding war, das da auf dem Wasser trieb. Ein beherzter Biss in die Blüte machte dem Hund klar, dass es weder ein quietschroter Gummiball, noch ein Leckerbissen war. Danach verlor der Hund das Interesse und kam zu mir, um sich zu schütteln und mich zu besprengen.

 

 

Karge Schönheit an der winterlichen Küste.

 

 

Bunte Farbtupfer im grauen Einerlei. Sogar die Sanddornfrüchte waren noch zu genießen. Mit dem Auge und dem Mund. Vor ein paar Tagen gab es etwas Schnee und Frost – nun sind es nur noch Sanddornrosinen.

 

 

Treuer Gefährte bei Wind und Wetter: der Fritz-Hund. Im Wind oft wie ein Löwe. Im Wald überraschten wir einmal einen Wanderer. Der Hund kam unvermutet (für den Wanderer) aus dem Gebüsch hervor. Der Wanderer erschrak ein bisschen, fasste sich dann und sagte zu mir: „Ich wusste gar nicht, dass es hier Bären gibt.“

 

Alle Photos ©Bettina Peter (die leider mit ihrer neuen Handykamera die schönsten Motive verwackelt, sie kann das Ding einfach nicht ruhig genug genug halten… und trauert dem alten Handy ein wenig hinterher. Aber nur ein wenig – das neue Handy hat eine traumhafte Weckmelodie.)

 

 

2 Gedanken zu “Bilder des Monats – Januar 2019

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