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Ich erhebe mein Gesicht zum Himmel. Wattewolkenfetzen rasen getrieben von einem starken Wind dort ganz hoch oben durch das ansonsten klare Sternengemälde. Der Wind berührt auch meine Stirn und meine Wangen. Er streichelt meinen Mund, und ich lache, weil ich froh bin.

Alte Verheißungen künden ihre Erfüllung an. Alte Verheißungen, die neues Leben bringen. Ich fühle mich beschwingt und frei. Lebendig.

Ich lasse meine Zweifel los. Und die Angst vor dem Neuen. Ich verabschiede mich von falschen Sicherheiten, und setze meine Hoffnung auf dich.

Vater, löse meine verkrampften Hände, die noch immer nicht gelernt haben loszulassen. Streiche sanft über die tiefsten Ängste meines Herzens, und nimm sie fort mit deiner liebevollen Hand.

Lehre mich, dass ich Dir, dem Liebhaber meiner Seele, aus tiefster Seele vertrauen kann. Und öffen meine Hände, öffne mein Herz.

Ich will empfangen. Ich will empfangen. Vertrauen und Leben. Ich empfange.

Und ich lasse los, was mir den Platz dafür raubt. Ich lasse los. Ich sterbe meiner Angst – und werde neu geboren. Tastend noch, aber bald schon schauend.

Dein Reich komme – wie im Himmel, so auf Erden. Auch in mir.

© Bettina Peter

 

 

5 Gedanken zu “Ich lasse los

  1. Vielen Dank für den wunderbaren Text!
    Ich bin „zufällig“ auf Ihren Blog gestoßen. Über das Interview mit Inka Hammond auf ERF.
    In Christus verbunden
    Andrea

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