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In meinem Leben gibt es Furcht

die mein Denken und mein Handeln prägt

erstickend allen Lebensatem

sie jedes Handeln falsch abwägt

 

Die Menschenfurcht in meinem Herzen

ist eine Krankheit und sie fügt

vor allem meinem eignen Leben

viel Schaden zu, indem sie lügt

 

Sie flüstert mir: richte dein Handeln

vor allem an den Wünschen aus

die Menschen dir entgegenbringen

sonst ists mit Gunst und Freundschaft aus

 

Sie brachte Schmerz, sie brachte Schaden

schuf ein Gefängnis tief in mir

verzerrt mein Bild, mein Tun und Wagen

bestimmt von einer falschen Gier

 

In meiner Furcht war ich verloren

verwirrt und ohne deinen Plan

wär ich den falschen Weg gegangen

doch du zogst mich in deinem Arm

 

Wenn mich genug die Menschen lieben

vergeht die Furcht, so dachte ich

streckte mich aus nach Menschenliebe

und Furcht vor Ablehnung kam über mich

 

Und was, wenn ich die Menschen liebe

dann weicht doch Menschenfurcht aus mir?

So strengte ich mich an zu lieben

doch es blieb kalte Angst in mir

 

Und tief in mir wuchs die Erkenntnis

dass alle Lieb‘, die in mir war

gewurzelt war im Wunsch geliebt zu werden

und weiterhin die Furcht gebar

 

Ich wollte sicher sein, geschätzt von allen

ich dacht‘ hier wäre des Glückes Grund

die Lieb war Mittel zu gefallen

und scheuerte die Seele wund

 

So wurde alles Tun und Ringen

ein Opfer meiner falsche Furcht

ich opferte dem großen Götzen

auf dem Altar der Menschenfurcht

 

In meiner Furcht war ich verloren

verwirrt und ohne deinen Plan

wär ich den falschen Weg gegangen

doch du zogst mich in deinem Arm

 

Du kamst in mein verwirrtes Leben

und nahmst mein Herz in deine Hand

du flüstertest von einer ewgen Liebe

die Furcht und Götzen überwand

 

Nur du kannst mir die Liebe geben

ich schau dich an und stehe auf

und endlich wag ich neu zu leben

und gehe meinen Weg und lauf

 

Dir immer wieder neu entgegen

und richte mich jetzt aus an dir

erneuert wage ich zu leben

berufen und gesendet hier

 

Und Freude bahnt sich in mein Leben

du singst und jubelst über mir

Was könnt es Schöneres noch geben

ich laufe meinen Lauf mit dir

© Bettina Peter

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “Gottesliebe – Menschenfurcht

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