Wieder da. Nach zehn anstrengend-schönen Tagen mit dem Wohnmobil, das Freunde uns geliehen hatten, sind wir wieder daheim angekommen. Daheim. Was ist das nur für ein Wort? Nachdem ich in den letzten 27 Jahren (nach dem Abi) zehnmal umgezogen bin, ist „zuhause“ auch nur ein relativer Begriff. Und in den letzten drei Jahren haben wir uns an unserem äußeren Wohnort Flensburg eher weniger zuhause gefühlt. Auch jetzt kommt mit unserer Rückkehr aus der warmen Provence nicht das warme Gefühl von „wieder daheim“ auf. Es ist immer noch (oder schon wieder) kalt.

Heute mit dem Hund am sonnigen Strand war dann da eine Zeile aus einem Lied, welches ich liebe. „You are worthy of it all – for from you are all things, and to you are all things…“ Und Freude explodierte in meinem Herzen. Und ohne andere Spaziergänger und Angler (es waren nicht so viele da) zu beachten, habe ich diese Zeilen immer wieder gesungen.

You are worthy of it all … for from you are all things and to you are all things, you deserve the glory

You deserve it all… Jesus paid it all… You are worthy of it all…

Egal, was ich tue. Egal, wo ich bin. Egal, wie es mir geht. You’re worthy of it all, Jesus. Du bist mein König. Du bist meine erste Liebe. Du bist mein Zuhause.

In der letzten Zeit merke ich es so stark wie nie zuvor, wie sehr ich es brauche, auf Ihn zu schauen. Von ihm zu leben. Mich auf ihn zu fokussieren.  Blicke ich auf ihn, sprudeln in mein Herzen Freude, Freundlichkeit, Güte, Großzügigkeit, Liebe und Leben hervor. Blicke ich weg, nähere ich mich dem Ärger, der Bitterkeit, Härte, Kleinlichkeit. Ablehnung und Leere.  Ich fange an Dingen hinterherzudenken, die mir kein Leben geben. Wohlstand, Anerkennung, Sicherheit, Begehren. Schaue ich auf Jesus, bin ich reich, geliebt, beschützt,  gesehen.

Ich will mit meinen Gefühlen nicht abhängig sein von Menschen oder äußeren Umständen. Ich mache mich freiwillig abhängig von dem, von dem ich abhängig bin. Jesus. Und lasse mich füllen mit seinem Leben. Bei ihm bin ich zuhause. Egal, wo ich bin.

Und ich singe: You’re worthy of it all

5 Gedanken zu “So abhängig – so gut – so zuhause

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