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Es ist so unheimlich egal, was andere über dich sagen. Es ist egal, was sie in dir sehen. Sogar, was du selbst in dir siehst, ist nicht von Bedeutung.
Entscheidend ist, was Gott in dir sieht und was er für dich plant – und: ob du es ihm glaubst.
Wie oft lassen wir uns von dem Urteil, das andere über uns fällen, beeindrucken und bestimmen? Wie oft lassen wir uns Grenzen setzen, weil wir selbst wenig Vertrauen in unsere Fähigkeiten und Person haben?
Keiner in seiner Umgebung hätte David als zukünftigen König vorgeschlagen. Keiner hätte gedacht, dass er derjenige sein würde, der Goliath zur Strecke bringt. Selbst sein Vater und seine Brüder dachten gering von ihm.
David scherte sich nicht darum, was andere denken. Er scherte sich nicht darum, dass es utopisch erschien, König zu werden oder einen Riesen zu besiegen. Er schaute nich auf seine eigenen, menschlichen Begrenzungen. Insgsamt schien er nicht viel auf das zu geben, was er konnte, wo er herkam, oder wer er war.
David schaute von sich selbst weg – und hin zu Gott. Und was Gott über ihn sagte, das zählte. Er glaubte die Worte, die Gott über ihn ausgesprochen hatte. Er glaubte an die Bestimmung, die Gott ihm zugesagt hatte. Er setzte auf die Stärke die Gott ihm schenkte.
David war frei in seiner Seele. Er war frei in seinem Denken und Handeln. Weil er sich an das gebunden hat, was Gott sagte. Weil er auf den vertraute, der mit ihm war.
Was die Bibel über David erzählt:
Als Isai und seine Söhne eintrafen, fiel Samuels Blick sofort auf Eliab, und er dachte: »Das ist bestimmt der, den der HERR als König auserwählt hat.« Doch der HERR sagte zu ihm: »Lass dich von seinem Aussehen und von seiner Größe nicht beeindrucken. Er ist es nicht. Denn ich urteile nach anderen Maßstäben als die Menschen. Für die Menschen ist wichtig, was sie mit den Augen wahrnehmen können; ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.«
Und so ließ Isai seine sieben Söhne an Samuel vorbeigehen. Zuletzt sagte Samuel zu Isai: »Der HERR hat keinen von ihnen auserwählt.
Aber sind das wirklich alle deine Söhne?« »Nein, der jüngste fehlt noch«, antwortete Isai. »Er ist auf den Feldern und hütet unsere Schafe und Ziegen.« Da forderte Samuel ihn auf: »Lass ihn sofort herholen! Wir werden uns nicht ohne ihn an die Festtafel setzen.«
So ließ Isai David holen. Er war ein gut aussehender junger Mann, mit rötlichen Haaren und schönen Augen. »Das ist er«, sagte der HERR zu Samuel, »salbe ihn!«
Da nahm Samuel das Horn mit dem Öl und goss es vor den Augen seiner Brüder über Davids Kopf aus. Sogleich kam der Geist des HERRN über David und verließ ihn von da an nicht mehr.  1. Samuel 16, 6-7 + 10-13
Und als Eliab, sein ältester Bruder, ihn reden hörte mit den Männern, wurde er zornig über David und sprach: Warum bist du hergekommen? Und wem hast du die wenigen Schafe dort in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und deines Herzens Bosheit. Du bist nur gekommen, um dem Kampf zuzusehen.
David antwortete: Was hab ich denn getan? Ich habe doch nur gefragt!
Und er wandte sich von ihm zu einem andern und sprach, wie er vorher gesagt hatte.      1. Samuel 17, 28-30

4 Gedanken zu “Was ich von David lerne

  1. Dazu fällt mir ein Zitat von Ignatius von Loyola ein:
    „Wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich ihm ganz überliessen“.
    Danke für die bereichernden Gedanken!

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