igor-rodrigues-l1jQ-lRA1_o-unsplash-1Bild: © Igor Rodriguez/ unsplash

Während die Welt sich nach einem Heilmittel sehnt, das von Menschenhand gemacht ist, will ich auf den schauen, der unser Heil ist, und der unsere Krankheiten auf sich genommen hat. Alle unsere Krankheit und unsere Leiden hat er auf sich genommen und mit in seinen Tod genommen. Damit wir Leben haben und heil werden – und zwar am ganzen Menschen: an Leib, Seele und Geist.

Davon handelte diese Predigt, die wunderbar in diese Karwoche und in diese Zeit, in der unsere Welt leidet, passt:  Die 7 Wunder des Kreuzes – Teil 4: Heilung

Dabei war es unsere Krankheit, die er (Jesus) auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Jesaja 53,4

Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit (hier ist Jesus gemeint) aufgehen, und Heilung ist unter ihren Flügeln. Und ihr werdet hinausgehen und umherspringen wie Mastkälber. Maleachi 3,20

Wodurch kommt diese Heilung in die Welt? Wie in der Predigt angesprochen: ja – wir erleben bereits, dass Heilung geschieht, wenn wir für Menschen beten. Und ja, wir erleben auch, dass Menschen trotz der Gebete keine körperliche Heilung erfahren. Und es bleiben Fragen offen. Dennoch bin ich überzeugt, dass die Kinder Gottes, die Menschen, die Jesus nachfolgen, diejenigen sind, die nun gerufen sind, sich danach auszustrecken nur noch auf Jesus, der unsere Krankheit trug, und der mit dem Ostergeschehen aufgeht als Sonne der Gerechtigkeit, zu schauen, und nur aus ihm zu leben. Damit wir in unsere Kraft kommen. Damit wir offenbar werden als Söhne und Töchter des Höchsten, als diejenigen, die Gottes Herrlichkeit offenbaren, weil sie Jesus selbst in sich tragen. Vielleicht müssen wir uns als Kirche Jesu hinterfragen, warum wir in dieser Zeit noch nicht offenbar sind, warum noch nicht sichtbar wird, dass das Heilmittel für alle Krankheit bei Jesus liegt. Warum wir noch in Schwachheit sind und nicht in der Herrlichkeit. Ich glaube, dass diese Geburtswehen jetzt da sind, und dass wir da hineingeboren werden, und das Licht Jesu sichtbar werden wird. Diese Bibelstelle redet davon:

Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden – nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat – auf Hoffnung hin,
dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes. Römer 8, 18-23

Denn eines ist sicher: Jesus ist gekommen, damit die Blinden sehen und die Lahmen gehen, und er hat alle Krankheit besiegt. Er ist unter uns – er lebt in uns. Und durch uns will er heilen und der ganzen Schöpfung Erlösung und Heilung geben. Sterben wir uns selbst – und lassen wir Jesus auferstehen in uns. Die Welt wartet darauf.

 

 

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