Photo: B. Peter

Wir sind mitten im Umzugsstress. In einer Phase, in der alles herumliegt und sortiert werden will. Umzugskartons stehen überall herum, ebenso Tüten mit Sachen, die verschenkt werden. Dazwischen Wäsche, die gefaltet werden will, Verpackungsmaterial, Spielzeug. Es gibt noch so viel zu tun. Außerdem die Predigt für morgen, die noch nicht ganz fertig ist. Der Übernachtungsbesuch, der heute nachmittag kommt. Chaos und Stress pur.

In meinem Kopf formieren sich Pläne, was als erstes gepackt werden sollte, damit Schränke abgebaut werden können, um Platz für noch mehr Umzugskartons zu schaffen. Und was bis zuletzt verfügbar sein muss. Es ist sooo viel zu tun. So viel auf einmal. Tagespläne werden nicht eingehalten, weil es gar nicht machbar ist. Wie bleibt da noch Zeit für Gebet, fürs Hören auf Gottes Stimme. Für das Abgeben von Lasten und geistliche Nahrung? Der innere (Zeit)Druck ist so enorm, dass ich mich frage, ob ich mir diese wichtige Zeit leisten kann. Während des Sabbatjahres hatte ich tägliche Zeiten mit Gott, die irgendwo zwischen ein und zwei Stunden pro Tag lagen. Je nachdem. Und es waren gute Zeiten. Zeiten der Heilung. Zeiten der Zweisamkeit mit Jesus. Zeiten der Offenbarung und der Geborgenheit. Auch nur ansatzweise so viel Zeit zu haben ist jetzt nicht drin. Ich merke aber, dass ich die Zeiten brauche. Dass ich unruhig und reizbar werde in dem Chaos, wenn ich sie mir nicht nehme. Ich will nicht getrieben durch meinen Alltag hetzen und das Wichtigste verpassen. In Jesus liegt mein Friede.

Ich frage Gott, wie ich es halten soll. Und die Antwort kommt prompt. „Bei mir ist kein Druck. Komm einfach immer wieder im Alltag, wenn du einen Kaffee trinkst zu mir. Bete in Sprachen, während du arbeitest. Tu die Dinge mit mir. Sende Sekunden-Fürbitten. Ich bin ja da.“

So gut ist das. Kein Druck. Kein Preis-Leistungs-Verhältnis. Einfach das Angebot, jederzeit kurz anzuhalten und auf ihn zu schauen. Und so mache ich es. Wenn die Beine weh tun, setze ich mich mit einem Kaffee auf die Terrasse. Das mache ich ja sowieso. Dabei ein Gebet. Hören, was er sagt. Notizbuch und Stift liegen griffbereit da. Oder ein kurzer Abschnitt in einem geistlichen Buch. Beim Hundegang oder Wäscheaufhängen immer wieder Sprachengebet. An eine Person gedacht und schnell ein Gebet für sie zum Himmel gesendet. Mit Jesus zusammen packen. Umzugsalltag mit Gott.

5 Gedanken zu “Ein Kaffee, ein Gebet

  1. Geliebte Bettina in CHRISTI, es scheint, als wenn unsereins im Chaos verschwindet, doch es scheint eben nur so, denn der einzig wahre dreieinige GOTT, der Allerhöchste, JESUS CHRISTUS, ist ja da; genau wie du (es) (be)schreibst; was mich angeht, so bekam ich den Jakobusbrief serviert :-), vor allem gleich Kapitel 1, wo es um Glaube und Ausdauer, um zuhören und handeln geht, und das Buch -Sie erkannten ihn nicht- Die Joseph-Geschichte im Lichte der Offenbarung-1. Mose, 37-50-gehasst, verkauft, vergessen-eine dramatische Geschichte wird prophetisch aktuell; und Lobpreislieder, ohne die ich meinen immer wieder mal zwischendurch 🙂 einsetzenden Tränenfluss über das Elend der Welt wohl kaum zum Versiegen bringen könnte, doch auf meinem Weg mit IHM und IHM zu singen wird immer, immer, immer wieder Tränensaat zur Freudenernte, und demütige Dankbarkeit besiegt jedweden Stress und Kummer: CHRISTUS ist und bleibt Sieger!!! https://www.youtube.com/watch?v=HqkKx8dmiC4 . Ich wünsche dir und deiner Familie aus tiefstem Herzen die LIEBE und den reichen SEGEN GOTTES und sende innig-herzliche Grüße und ganz viele stärkende, ermutigende Heilige Kussis – Marlies

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