Die Erschöpfung ist noch spürbar – die Covid 19 Infektion ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Diese Woche wurde ich nach der Krankheits- und Quarantänezeit wieder „ins Leben entlassen“. Trotz des halben Lockdowns ein wunderbares Gefühl: noch ein paar bunte Bäume sehen und durch das raschelnde Laub stiefeln. Ich genieße den Herbst noch einmal ohne Fensterscheibe „dazwischen“. Mein Mann, unser ältester Sohn und ich waren positiv getestet. Mein Mann und ich auch erkrankt. Der jüngste Sohn blieb negativ. Gott sei Dank! Auch wenn der Virus uns schon ganz schön lahmgelegt hat, sind wir glimpflich davon gekommen. Kein schlimmer Verlauf, keine Atemnot etc. – Gott sei Dank! Und wir haben niemanden angesteckt. Alle getesteten Personen waren negativ – Gott sei Dank!

Da ich die Erste war, die erkrankte, bin ich nun auch die Erste, die wieder hinaus durfte. Und deshalb erfreuen und schlauchen mich Hundegänge und Einkäufe gleichermaßen. Es ist schön, an der Luft zu sein. Gestern war es sonnig – Luxus pur. Es ist schön, am Strand zu laufen und es ist sogar schön. die Lebensmittel wieder selbst auszusuchen. Wenn ich zuhause ankomme, mache ich mir noch einen Kaffee, setze mich hin, und will nie wieder aufstehen… Das homeschooling der Jungs läuft morgens (während ich den Hund meiner quarantänisierten Freundin abhole, ihren und unseren Hund ausführe und hernach einkaufe) über meinen Mann. Nachmittags über mich, während ich sitze, und nie wieder aufstehen will… Gott sei Dank gibt es Stühle, Sofas, Kaffee und Labtops! 😀

Während dieser Winterzeit eröffne ich hiermit eine neue Blog-Serie: Dankbar nach, trotz und während Corona. So eine Art variierte Fortsetzung meiner Reihe: Dankbarkeit in Zeiten von Corona. Aber anders. Ich mache im nächsten Artikel den Anfang. In den folgenden Beiträgen möchte ich unterschiedliche, liebe Menschen zu Wort kommen lassen. Auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Vielleicht hast du ja auch Lust mitzumachen? Dann melde dich gerne bei mir. Oder kommentiere jeweils, wofür du gerade dankbar bist. Auch gerade in schweren Zeiten hilft es uns, schlechte Nachrichten und das Kreisen um persönliche Unannehmlichkeiten und Ängste immer wieder in ihre Schranken zu weisen. Und es tut uns gut den Blick auf das zu richten, was schön und gut ist und uns dankbar stimmt.

Bild: Junior Moran/unsplash

12 Gedanken zu “Nach, trotz und während Corona – Gott sei Dank! – Prolog

  1. Liebe Bettina, Gottseidank habt Ihr überlebt! Der Tod ist immer nur eine Handbreit von uns entfernt, hat mir eine Freundin gesagt. Wir können Gott nicht genug danken, dass wir am Leben sind. Danke für Deinen wertvollen Beitrag und gute Rekonvaleszenz. Liebe Grüsse Elisa

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      1. Seid ihr denn schon fertig? 🙂 Sonst könnte ich euch noch die recht weitgesteckten Vorgaben zusenden. Ich hatte euch ne mail an die Adresse auf eurer website geschrieben. Da steht meine Mail drin. LG

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      2. wir haben noch gar nichts geschrieben und auch keine Mail bekommen (und irgendwie auch keine nachrichten über die Kommentare hier, deshalb erst jetzt gesehen). Kannst du es nochmal probieren, gleich mit den Vorgaben?

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      3. Hallo Amali, ich habe nochmal versucht euch über mail zu erreichen. Diesmal über eure mail, über die wir schon einmal miteinander in Kontakt waren. Das ist ne gmx mail die mit k anfängt. Habt ihr die noch? Vorher hatte ich es über die mail versucht, die man auf eurer blogseite findet. LG

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